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Spielordnung für den Ligapokal BKV (TT) Düsseldorf

In der überarbeiteten Fassung vom 03.07.2012

mit Änderungen vom 25.06.2013 (fett rot)

Mit Beschluss der Jahreshauptversammlung am 19.07.2011 wurden in den Pokalwettbewerben folgende Änderungen beschlossen: Der Lentjes Pokal und der Hans-Dieter-Kuhn Pokal werden ab der Saison 2011/2012 in einen Wettbewerb zusammengelegt. Der Pokal trägt den Namen Ligapokal BKV-TT Düsseldorf.

Auf der JHV vom 3.7.2012 wurden einige Änderungen beschlossen, die in der nun vorliegenden Fassung eingearbeitet sind.

Die Änderungen, die auf der JHV vom 25.6.2013 beschlossen wurden, sind in Fett rot kenntlich gemacht

 

 

1) Pflichtspiele

Jede BSG / SG muss mindestens eine Mannschaft melden.

 

 

2) Mehrfache Meldungen

Die Meldung mehrerer Mannschaften ist möglich. Eine Mannschaft besteht aus mindestens 2 Spielern. Vor der Saison muss jede BSG/SG die Anzahl der Mannschaften, die am Pokal teilnehmen wollen, bekannt geben. Erfolgt diese Meldung nicht, nimmt die BSG/SG mit nur einer Mannschaft am Wettbewerb teil.

3) Handicaps

Um das Gefälle der Spielstärke auszugleichen, bekommt jeder Spieler am Anfang der Saison analog zu seinem QTTR laut der offiziellen Joola Rangliste, die auf mytischtennis.de veröffentlicht wird, ein Handicap zugewiesen. Aus dem Handicap ergibt sich eine Punktvorgabe am Anfang eines jeden Satzes für den „schwächeren“ Spieler. Den Nichtvereinsspielern werden vom Sportausschuss am Anfang der Saison Handicaps zugewiesen, die ihrer Spielstärke entsprechen. Die Handicaps sind:

 

QTTR bis 1299 und Vereinslose = 0

Ausgenommen die Spieler Kerl, Vieth, Birreck, Zilonka, Liedtke und Olszowa.

Diese Spieler werden aufgrund ihrer Spielstärke mit HCP 1 eingestuft.

 

QTTR

HCP

 

QTTR

HCP

1300 – 1349

1

1650 – 1699

8

1350 – 1399

2

1700 – 1749

9

1400 – 1449

3

1750 – 1799

10

1450 – 1499

4

1800 – 1849

11

1500 – 1549

5

1850 – 1899

12

1550 – 1599

6

1900 – 1949

13

1600 – 1649

7

1950 – 1999

14

 

Bei Damen gilt die Berechnungsmethode analog, nur dass beim resultierenden HCP noch zwei Punkte abgezogen werden. Ein negativer HCP Wert ist jedoch ausgeschlossen.  

 

Die Sätze beginnen dann mit der Vorgabe nach Differenz Handicap +1 Punkt.

Wenn die Differenz Null ist, gibt es natürlich keine Vorgabe.

Die Vorgabe ist in jedem Fall auf 6 Punkte begrenzt.

 

Beispiele:

Spieler Mannschaft A

 

Spieler Mannschaft B

     

Qttr

Handicap

 

QTTR

Handicap

 

Differenz

Vorgabe

1300

1

-

1440

3

 

2

3 Punkte

1310

1

-

1580

6

 

5

6 Punkte

1525

5

-

1400

3

 

2

3 Punkte

1320

1

-

1312

1

 

0

0 Punkte

1340

1

-

1720

9

 

8

8 Punkte

 

 

Für das Doppel wird die Vorgabe folgendermaßen berechnet:

Handicap Spieler 1 Mannschaft A + Handicap Spieler 2 Mannschaft A = Handicap Mannschaft A

Handicap Spieler 1 Mannschaft B + Handicap Spieler 2 Mannschaft B = Handicap Mannschaft B

Handicap Mannschaft A – Handicap Mannschaft B : 2 = Differenz (wird immer aufgerundet, wenn nicht aufgeht)

Differenz = Vorgabe

Wenn die Differenz Null ist, gibt es natürlich keine Vorgabe.

Die Vorgabe ist in jedem Fall auf 6 Punkte begrenzt.

 

Beispiele:

Doppel Mannschaft A

 

Doppel Mannschaft B

   

Spielklasse

Handicap

 

Spielklasse

Handicap

 

Differenz = Vorgabe

Spieler 1

3

 

Spieler 1

6

11-8 = 3 : 2 = 1,5

2

Spieler 2

5

 

Spieler 2

5

             

Spieler 1

1

 

Spieler 1

4

8-6 = 2 : 2 = 1

1

Spieler 2

5

 

Spieler 2

4

             

Spieler 1

0

 

Spieler 1

0

1-0 = 1 : 2 = 0,5

1

Spieler 2

0

 

Spieler 2

1

 

Der Spieler mit dem höheren Handicap bestimmt am Anfang eines jeden Satzes, wer Aufschlag hat.

Jeder Spieler, der eine Vorgabe bekommt, kann auch darauf verzichten, wenn er das will.

 

 

4) Gespielt wird nach den bekannten Regeln des ehemaligen Lentjespokals:

Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt sind alle Spieler, die in der Sparte Tischtennis des BKV Düsseldorf gemeldet sind. Grundlage ist der Stand am Beginn der Saison. Wechselt ein(e) Spieler(in) während der Saison in eine höherklassige Mannschaft, bleibt die Teilnahmeberechtigung bestehen. Den Spielern wird am Anfang der Saison ein Handicap (s. o.) zugewiesen.

Spielsystem

Gespielt wird mit 2er-Mannschaften nach dem so genannten Corbillon-System. Jeder spielt gegen jeden plus 1 Doppel bis 3 Gewinnsätze. Sieger ist die Mannschaft, die als erste 3 Spiele gewonnen hat.